Formicinae und Dolichoderinae

 

Formicinae (Schuppenameisen) - Allgemeines

Schuppenameisen (Formicinae) vertreten die artenreichste Unterfamilie. Sie verfügen über Giftdrüsen, mit welchen sie Ameisensäure ausscheiden können. Viele Schuppenameisen lassen sich vergleichsweise einfach halten. Dies liegt unter anderem daran, dass sie in ihrem Hinterleib Nahrung speichern können und bei Bedarf wieder hervorwürgen, um Koloniemitglieder zu füttern. Der Großteil aller Formicinen ernährt sich von Kohlenhydraten wie Nektar (Zuckerwasser) und Proteinen (Insekten).

Dolichoderinen (Drüsenameisen) - Allgemeines

Ähnlich den Schuppenameisen (Formicinae) sind auch die Drüsenameisen (Dolichoderinae) in der Lage, Nahrung zu speichern und hervorzuwürgen. Wegen ihrer häufig geringen Größe sind nur wenige Vertreter der Drüsenameisen in der hobbymäßigen Haltung zu finden.

Dolichoderus attelaboides

Dolichoderus attelaboides

  • Taxonomie: Unterfamilie Dolichoderinae, Tribus Dolichoderus
  • Herkunft: Südamerika 
  • Größe: 10 – 13 mm, leicht polymorph;
  • Nahrung: Zuckerwasser, Nektar, Insekten
  • Klima, Temperatur: tropisch, feuchtheiß;
  • Nestbau: In der Natur: Kartonnester unter Blättern, Mooskonstrukte und in hohlen Ästen; In der Haltung: Hohlräume im oberen Bereich des Terrariums, Reagenzgläser;
  • Bepflanzung: üppig, Nektarpflanzen;
  • Besonderheit: Dolichoderus attelaboides lebt in den neuweltlichen, tropischen Regenwäldern arboricol und wechselt häufig die Neststandorte. Nester entstehen in Moospolstern, zwischen den Wurzeln von Epiphyten und in hohlen Ästen. Die Kolonien können recht groß werden und viele Zweignester unterhalten. Eine ihrer Hauptnahrungsquellen scheint Nektar von Pflanzen und Blattläusen zu sein. Dauerhafte Nahrungsquellen werden auf langen Straßen aufgesucht, auch im Terrarium. In der Haltung zeigt sich die Art sehr robust. Die Tiere sind anderen Ameisen gegenüber (Gigantiops destructor, Pseudomyrmex spec.) eher zurückhaltend. Unter entsprechendem Licht kommt die Färbung am Hinterleib zur Geltung. Dolichoderus attelaboides eignet sich zur Gesellschaftshaltung. Große attraktive Dolichoderine.

 

Verfügbar:

  • Jungkolonie (2016) 20 - 40 Arbeiterinnen; 269,00 €
    Noch ein Exemplar verfügbar.

Forelius pruinosus

  • Taxonomie: Unterfamilie Dolichoderinae, Tribus Forelius
  • Herkunft: Steppe/Wüste Nordamerika
  • Größe: 1-2 mm
  • Nahrung: Zuckerwasser, Insekten
  • Klima, Temperatur: Warm bis heiß, 26 – 29 °C
  • Nestbau: Erdnester – ausbruchsichere Farmen
  • Bepflanzung: fakultativ
  • Besonderheit: Kleinwüchsige Dolichoderinae zur Haltung in Farmen oder anderen, ausbruchsicheren Systemen.

 

 

Verfügbar:

  • Jungkolonie, Königin mit ersten Arbeiterinnen; 12,00 €

Dorymyrmex insanus

  • Taxonomie: Unterfamilie Dolichoderinae, Tribus Dorymyrmex
  • Herkunft: Steppe/Wüste Nordamerika
  • Größe: 1-2 mm
  • Nahrung: Zuckerwasser, Insekten
  • Klima, Temperatur: Warm bis heiß, 26 – 29 °C
  • Nestbau: Erdnester – ausbruchsichere Farmen
  • Bepflanzung: fakultativ
  • Besonderheit: Kleinwüchsige Dolichoderinae zur Haltung in Farmen oder anderen, ausbruchsicheren Systemen.

 

 

Verfügbar:

  • Jungkolonie, Königin mit ersten Arbeiterinnen; 15,00 €
Gigantiops destructor begegnen sich beim Trinken.

Gigantiops destructor

  • Taxonomie: Unterfamilie Formicinae, Tribus Gigantiopini;
  • Verbreitung: tropisches Südamerika, Regenwald;
  • Größe: Königin: bis zu 15 mm, Arbeiterinnen: 10 - 15 mm;
  • Nahrung: Zuckerwasser sowie Insekten (Springschwänze, Fliegen und Ähnliches);
  • Klima: tropisch, feucht-warm;
  • Nestbau: Als Nester eignen sich für die G. destructor vor allem Korkröhren und ausgehöhlte Hölzer. Die Ameisen nutzen feuchte Erde, um die Nesteingänge zu gestalten.
  • Bepflanzung: Üppig, Nektarpflanzen;
  • Beckengröße: Die Tiere sollten in großen Terrarien mit üppiger Bepflanzung gehalten werden. Ab einer Größe von 80 cm x 80 cm x 40 cm kommen die Tiere im vollen Maß zur Geltung und können ihr Verhaltensrepertoir zeigen.
  • Besonderheiten: Die Formicine mit sehr gutem Sehvermögen bewegt sich in kleinen Sprüngen von Blatt zu Blatt. Bewegte Gegenstände, wie Personen, werden mit wippenden Bewegungen fokussiert. Anders als die P. apicalis lernt die Gigantiops nicht so schnell und reagiert daher stets auf Bewegungen. Die Tiere fouragiern stets einzeln. Die Art eignet sich zur Vergesellschaftung mit diversen anderen Ameisen.

Bald wieder verfügbar:

  • Jungkolonie (2017) Königin mit ersten Arbeiterinnen; 299,00 €
     
Dolichoderus cf. bidens im Terrarium bei Sonnenlicht.

Dolichoderus cf. bidens

  • Taxonomie: Unterfamilie Dolichoderinae, Tribus Dolichoderus
  • Herkunft: Südamerika 
  • Größe: 8 – 11 mm, leicht polymorph;
  • Nahrung: Zuckerwasser, Nektar, Insekten
  • Klima, Temperatur: tropisch, feuchtheiß;
  • Nestbau: In der Natur: Kartonnester unter Blättern; In der Haltung: Hohlräume im oberen Bereich des Terrariums, Reagenzgläser;
  • Bepflanzung: üppig, Nektarpflanzen;
  • Besonderheit: Dolichoderus cf. bidens lebt in den neuweltlichen, tropischen Regenwäldern arboricol. Unter großen Blättern bauen diese Ameisen Kartonnester. Die Kolonien können recht groß werden und viele Zweignester unterhalten. Eine ihrer Hauptnahrungsquellen scheint Nektar von Pflanzen und Blattläusen zu sein. Dauerhafte Nahrungsquellen werden auf langen Straßen aufgesucht, auch im Terrarium. In der Haltung zeigt sich die Art sehr robust und nistet in Reagenzgläsern im oberen Bereich des Terrariums. Kartonnester werden unter sehr feuchten Bedingungen - nachts, nach dem Beregnen -  gebaut. Als Material dafür kann in der Haltung Cocos-Substrat verwendet werden. Die Ameisen verwenden es sogar wieder, wenn sie umgezogen sind.  Die Tiere sind anderen Ameisen gegenüber (Gigantiops destructor, Pseudomyrmex spec.) eher zurückhaltend. Unter entsprechendem Licht kommt die Färbung am Hinterleib zur Geltung. Dolichoderus cf. bidens eignet sich zur Gesellschaftshaltung.

Verfügbar auf Anfrage:

  • Kolonie 20 - 40 Arbeiterinnen;

Dolichoderus sp.

  • Taxonomie: Unterfamilie Dolichoderinae, Tribus Dolichoderus
  • Herkunft: Südamerika
  • Größe: ca. 8 mm
  • Nahrung: Zuckerwasser, Insekten
  • Klima, Temperatur: tropisch, 26 – 29 °C
  • Nestbau: hohle Äste, arboricol
  • Bepflanzung: nach Bedarf, Nektarpflanzen
  • Besonderheit: Grazil geformte Dolichoderinae, die im Baumkronenbereich fouragiert. Nistet in hohlen Ästen. Kolonien können volkreich werden und Straßen anlegen. Robuste Art, die leicht zu halten ist.

 

Verfügbar:

  • Kolonie 100 - 200 Arbeiterinnen; 129,00 €

Kontakt

Haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns einfach an unter:

0 0 4 9 (0) 8 0 9 2 - 8 5 2 9 9 9

 

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
Copyright © by Enrique Baumgarten (exotic-ants)